Simulacrum – seems like a room

room3

18., 19. & 20. April 2017

WUK – Saal

Währingerstraße 59, 1090 Wien

Luke Baio und Dominik Grünbühel geben sich wieder ganz ihrer Leidenschaft für filmische Techniken hin. Während sie sich in einem eigens entwickelten automatisierten Film-Set bewegen, wird ihre Bühnenhandlung in eine synchronisierte kinematographische Realität übertragen.
Eine Figur taucht aus der Fiktion und führt das Publikum in einen Raum zwischen dem Realen und seiner Abbildung. Mit jeder Perspektive, entblättern sich Schichten des für Wahr Genommenen und öffnet die Projektionsfläche für die Sphären des Möglichen.
Dutzende eingebaute Miniaturkameras nehmen die Bewegungen der Performer auf. Diese werden mithilfe eines Algorithmus gefiltert und schlussendlich als filmische Projektion auf die Leinwand geworfen. Im Kontrast der unmittelbaren Performance zu ihrer technisch vermittelnden Reproduktion, entdeckt das Performer-Duo den Spielraum des Phantastischen. Die Transparenz bei der Übertragung erlaubt den simultanen Einblick, sowohl in den Produktionsprozess, wie auch auf das filmische Produkt und wirft spielerisch die Frage auf, was wir sehen, bzw. was wir sehen wollen.
Mit einer performativen Mischung aus ‚making of‘ und Live-Spielfilm folgen Luke Baio und Dominik Grünbühel ihrer Begeisterung an ausgeklügelter Film- und Bühnentechnik und setzen ihre Forschung nach digitalen Spielweisen mit Raspberry Pis und Open Source Technologie fort.

KONZEPT & PERFORMANCE: Dominik Grünbühel & Luke Baio
MUSIK: Andreas Berger
DIGITALE IMPLEMENTIERUNG: Jananna
KOSTÜM: Stefan Röhrle
PRODUKTION & DRAMATURGIE: Julian Vogel

Mit der Unterstützung der MA7 / Stadt Wien und des BKA.